Land

 

Roman, Ammann Verlag, Zürich 2007

 

 

Er sucht nach der Zuckerbäckersammlung aus Familienbesitz, die vor 

Jahrzehnten im kosmopolitischen Alexandria verschollen ist. Sie arbeitet, seit 

sie kein Paar mehr sind, in Barcelona. Als sie sich dort, fernab vom 

gemeinsamen Berlin, wiederbegegnen, beginnen sie, miteinander 

zu reden. Land ist ihr Gespräch. 

Von Algerien bis Albanien, von Spanien bis Ägypten führen 

die Schiffspassagen den wachen Protagonisten in diesem Mittelmeerbuch. 

Perikles Monioudis beschreibt ihn als Ausdruck der Wanderungsströme und nationalen Selbstbilder im Europa der vergangenen Jahrhunderte: 

"Er wußte, daß es unter Umständen, die vielleicht seine Umstände waren, 

nur eine Generation dauert, bis der Flüchtling zum Flaneur wird."

 

 

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